Abdämpfen/ Palm Muting

Der Sound einer abgedämpft gespielten E-Gitarre gehört zum Rock'n'Roll wie die Faust aufs Auge. Hier sind keine halbe Sachen gefragt. Entweder drückt der Riff oder man sollte zum Dudelsack umsteigen.


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Über diese Lektion

An und für sich ist das technisch gesehen keine grosse Sache – es wird halt gleichzeitig mit dem Anschlag die Saite berührt – aber soweit es Rhythmus-Gitarristen angeht, trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Der fetteste Riff geht baden, wenn der abgedämpfte Sound nicht stimmt.

Es gilt drei Dinge zu beachten: Position, Anpressdruck und Anschlagstärke. Nur wenn alle drei Parameter stimmen, klingt die Gitarre so richtig fett. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Sound des Gitarrenverstärkers. Klar ist, wir sprechen hier vom Overdrive-Kanal – der Clean-Kanal ist für anderes da. Dann Mitten raus drehen, die Bässe etwas rein, Höhen nach Gusto und das Gain gerade so weit auf, dass es nicht zu Matschen beginnt. Wenn der Sound eher in Richtung 'Vintage' gehen soll, dann bleiben die Mitten drin, dafür geht man mit dem Gain noch weiter zurück. So oder so, der Sound entsteht zur Hauptsache über das Spiel und nicht am Amp. Wenn der Sound nicht drücken will, dann nutzt es nichts den Gain-Regler weiter aufzudrehen – ganz im Gegenteil.

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